FDP Lohmar

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Wenigstens einen Wahlerfolg werden wir Liberalen in Lohmar vermutlich einstreichen – nach Bekanntwerden unseres Wahlplakates „alle Straßen ohne Löcher“ wurde ein knapp tellergroßes Loch auf dem Weg zur Kapelle Halberg mit einer „Teerplombe“ verschlossen (siehe Wahlplakat) – jetzt sind es nur noch gefühlte 999 Löcher auf Lohmarer Straßen und Wegen. Und auch wenn wir Liberalen für „Patchworkfamilien“ viel übrig haben – ein Flickenteppich auf Straßen so wie z.B. auf der Donratherstraße ist hässlich und lädt nicht zum Fahrradfahren „im Grünen“ ein. Daher wurde von der FDP-Lohmar ein Kataster für Straßen-, Brücken- und städtische Gebäude angeregt. Der Plan war, alle Mängel zu erfassen und in Klassen von dringend erforderlichen Reparaturmaßnahmen, mittelfristige und langfristige Sanierungen einzuteilen. Doch wo Geld in Lohmar für Luftschlösser und Förder(einbahn)straßen da ist, mahlen die Mühlen der Stadt was ein derartiges Kataster anbelangt ehr langsam. Auch wurde Entwicklungen im Bereich Brandschutz über die Jahre in öffentlichen Gebäuden der Stadt wenig Rechnung getragen. Es ist zu befürchten, dass es einen Sanierungstau in vielen Einrichtungen der Stadt gibt, die ein Handeln erforderlich machen und Unsummen verschlingen werden. Von einem Bürger wurden wir kürzlich zu Recht gefragt, was passiert bei einem Feuer in der Jabachhalle oder der Realschule bei den wenigen Notausgängen und Fluchtwegen? Hat die Gemeinde diese Gefahrenquellen auf dem Schirm? Gibt es für dringend benötigte Sanierungsmaßnahmen noch Geld im maroden Haushalt ? Apropos „Verkehr“ – wir Liberalen wollen uns auch weiterhin für Sie in Sachen Straßenlärm unter dem Motto „Weniger Tempo ist mehr“ – Tempo 50 auf innerörtlichen Bereichen der Bundes-  und Landstraßen – für Sie stark machen. Immer wieder ist zwar davon zu lesen, dass ein über die Stadtgrenzen berüchtigter Lohmarer Politiker etwas für unsere Straßen in die Wege geleitet hätte. Wir von der Lohmarer FDP meinen aber, dass dies nicht ganz den Tatsachen entspricht. Vor etwa 12 Jahren verabschiedeten das Europäische Parlament eine Richtlinie über die Bewertung und Bekämpfung von Umgebungslärm (EG-Umgebungslärmrichtlinie). Der Bund muss diese Richtlinie umsetzen und tut dies seither. Die Bundesländer, Städte und Gemeinden informieren die Bürger über geplante Lärmaktionspläne (siehe Lärmaktionsplan unter www.lohmar.de) und über Maßnahmen die eine Lärmreduktion erzielen sollen. Weder in dem kurzen historischen Abriss noch im Detail hat „unser“ parlamentarischer Staatssekretär „etwas in die Wege geleitet“. Er hat allenfalls „bei einer Herzoperation einen Tupfer“ halten dürfen. Hieraus einen persönlichen Verdienst abzuleiten, ist aus Sicht der FDP-Lohmar unredlich. Angeblich soll ein neuer, offenporiger Fahrbahnbelag die Rettung für lärmgeplagte Anwohner die Rettung bringen? Wen das Thema „Offenporiger Asphalt“ besonders interessiert, sei auf Wikipedia unter http://de.wikipedia.org/wiki/Asphalt verwiesen. Das Problem dabei ist, dass offenporige, neue Asphalte nicht lange leise bleiben und nach wenigen Jahren erneuert werden müssen – mit Folgekosten bei einem sowieso teuren Asphalttyp darf also gerechnet werden! Preiswerte Lösungen, wie ein „Tempo 50“ auf innerörtlichen Bereichen der Bundes- und Landesstraßen sind aus Sicht der FDP Lohmar leicht umsetzbar und vergleichsweise langlebig. Ein Warnschild Tempo „50 KM“ hält locker über 30 Jahre, ist recyclebar und hilft auch Unfälle zu vermeiden.

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