FDP Lohmar

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Die FDP-Lohmar hatte sehr begrüßt, dass der neue Bürgermeister Krybus letztes Jahr als erste Amtshandlung einen Kassensturz machte, um die Finanzsituation der Stadt Lohmar zu erfassen und um Altlasten dort zu verbuchen, wo sie hingehören: zur ehemaligen Regierung Röger. Seine zweite Amtshandlung aber, ohne vorherige Beratungen durch den Rat der Stadt Lohmar eine massive Anhebung der Hebesätze bei der Grundsteuer B (Eigenheimbesitzer) von 460 auf 590 Prozentpunkte und bei der Grundsteuer A (Landwirtschaft) von 260 auf 315 Prozentpunkte gefällt uns gar nicht. Es ist zu befürchten, dass dies je nach Bemessungsgrundlage pro Haushalt zwischen 100 – 200 Euro Mehrbelastung pro Jahr ausmacht. Wir Liberalen betrachten den Trend der letzten Jahre zu regelmäßigen Erhöhungen der Kommunalsteuern mit Sorge. Wie schon 2004 und 2010 offenbart sich nach der Wahl der Wille der Regierung weg von einer Konsolidierung des Haushaltes, hin zum Geld des Bürgers, der sich nicht wehren kann. Doch dieser Weg ist falsch, denn er steigert die Abgabenbelastung von Bürgern und Betrieben dramatisch. Fragen Sie sich selbst: Haben Sie den Eindruck, dass die Stadt Lohmar alles nur erdenkliche unternommen hat, um den Haushalt wirtschaftlich, effizient und sparsam zu führen? Wir Liberalen appellieren an den Bürgermeister Krybus, der mit dem Slogan „Schaffen wir“ an die Macht kam, eine Haushaltskonsolidierung über Einsparungen voranzutreiben, damit die Steuererhöhungsspirale gestoppt wird. Hoffentlich fällt das Geld des Bürgers nicht wieder sinnlosen Projekten (Hängebrücke am Aggerbogen, Fassadensanierungen von Privatiers in Lohmar Zentrum, Kauf und Abriss von Gebäuden, um die Straßenführung um den Frouardplatz zu verbessern etc.) zum Opfer. Falls doch, haben Sie erst wieder in fünf Jahren die Möglichkeit, ohne ein teures Klageverfahren hieran etwas zu ändern. Lesen Sie weiter unter www.fdp-lohmar.de

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