FDP Lohmar

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Es muss was geschehen!

Die medizinische Versorgung wird zunehmend schwierig. Die Seniorenvertretung kommt zu folgendem Befund: Die einzige Augenärztin im Ort beschränkt sich auf Privatpatienten und die Allgemeinmedizin wird zudem durch Krankheit oder Nähe zum Rentenalter geschwächt. Mindestens 5 Lizenzen für Allgemeinpraxen werden in Lohmar nicht aktiv genutzt.

Warum machen Ärzte einen Bogen um Lohmar?

  • Lohmar gilt als ländlich mit dem entsprechenden wenig attraktiven Image.
  • Viele Ärzte möchten lieber als Angestellte arbeiten.

Was kann die Stadt tun?

Lohmar haftet zu Unrecht ein ländliches Image an. Lohmar liegt sehr günstig im Dreieck Köln, Bonn und Siegburg. Ebenso verfügt Lohmar über hervorragende verkehrliche Anbindungen an den Flughafen Köln/Bonn, den ICE-Bahnhof Siegburg und die Autobahn A3. Auch ist Lohmar sehr gut mit Kinderbetreuungseinrichtungen und Schulen ausgestattet.

Diese Soft-Skills Lohmars müssen ins Bewusstsein potentieller Ärzte gerückt werden. Die Stadt könnte hier aktiv werden. Sie könnte z.B. auf Messen und Ärztekongressen und Universitäten um Ärzte für Lohmar werben.

Für Ärzte, die lieber als Angestellte arbeiten, wäre – wie von der Seniorenvertretung vorgeschlagen – die Gründung eines Medizinischen Versorgungzentrums eine Lösung. Die Stadt sollte diese finanziell wie auch organisatorisch begleiten.

Schließlich könnte die Stadt Ärzte bei der Wohnungssuche und deren Angehörige bei der Arbeitsplatzsuche unterstützen.

Hilfreich wäre auch, wenn Ärzte Investitionszuschüsse aus dem Strukturfonds der Kassenärztlichen Vereinigung Nordrhein (KVNO) beantragen könnten. Die Fördergebiete werden von der KVNO auf der Grundlage von Bedarfsplanungs- und Sozialdaten festgelegt. Die Stadt hat hierauf leider keinen Einfluss.

Was wird die FDP tun?

Die FDP wird Maßnahmen zur Sicherung einer wohnortnahen ärztlichen Versorgung initiieren bzw. unterstützen, die in der Hand der Stadt liegen.

FDP Lohmar