FDP Lohmar

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Zur Replik des Fraktionsvorsitzenden der Grünen, Horst Becker, in einer Anzeige (s. Stadtecho vom 18.06.2021) zum Beitrag der FDP zur Aggerbrücke Dornheckenweg (s. Stadtecho vom 11.06.2021) nimmt die FDP wie folgt Stellung:

NEIN, sehr geehrter Herr Becker! Sie irren sich oder sie machen bewusst eine Falschaussage !?

Der FDP Sitzungsteilnehmer Achim Haas hat im Bau- und Verkehrsausschuss nicht gegen die Einleitung des Planfeststellungsverfahrens oder gegen die Erneuerung der Aggerbrücke Dornheckenweg gestimmt.

Die FDP begrüßt den Neubau dieser Brücke, aber auch den der beiden weiteren Aggerbrücken im Stadtgebiet (Sottenbacherstr./Heppenberg und Honsbach/Naafshäuschen) und wird dies auch weiter unterstützen.

Im Kern geht es aber darum, ob sich diese Brücke ertüchtigen lässt, damit die Bürgerinnen und Bürger, insbesondere ältere und behinderte, die Brücke zum Erreichen des Naherholungsgebietes in Donrath nutzen können, da sie sonst teilweise keine andere Möglichkeit haben bzw. einen weiten Umweg in Kauf nehmen müssen.

Die dafür von der Verwaltung veranschlagten Kosten in Höhe von 120.000 € mögen laut Aussage von Herrn Becker vielleicht nicht ausreichen, aber auch nur vielleicht !? Vielleicht sind sie aber auch geringer ??

Aber selbst wenn diese Kosten nicht ausreichen sollten, wäre es aus Sicht der FDP eine lohnende Investition bis eine neue Brücke in vielleicht 3,4 oder fünf Jahren fertig gestellt ist. Herr Becker weist doch selbst darauf hin, dass diese Brücke ein wesentlicher Bestandteil des Radwegesystems in Lohmar ist !!

Auf die Frage, ob durch eine Ertüchtigung der Brücke die Fördermöglichkeiten und -mittel verloren gehen könnten, hat auf schriftliche Anfrage des Fraktionsvorsitzenden Riegler der 1. Beigeordnete der Stadt Lohmar Herr Peter Madel Folgendes geantwortet: “Ich gehe davon aus, dass eine temporäre Ertüchtigung je nach Umfang und Ausführung insofern schwierig sein könnte, dass die Notwendigkeit des Neubaus und die Genehmigung eines Ersatzneubaus von der Genehmigungsbehörde in Frage gestellt werden könnte. Die Gewährung entsprechender Fördermittel wäre dann natürlich auch ausgeschlossen.”

Herr Becker will, wie in anderen kommunalpolitischen Entscheidungen auch, sein Ding durchziehen, ohne unliebsame Diskussionen führen zu müssen.

Die FDP wird sich auch weiterhin dafür einsetzen, dass wir unseren Mitbürgerinnen und Mitbürgern durch die Nutzbarmachung der Brücke ein Teil Lebensqualität, wie es die Bürgerinnen und Bürger selber sagen, zurückgeben können, sofern dies ohne Verlust von Fördermitteln für den Neubau der Brücke möglich ist.

Im Übrigen stellt sich die Frage, wie es sein kann, dass sich gleichzeitig drei Brücken in einen dermaßen desaströsen und baufälligen Zustand befinden können. Wurden denn die Brücken nicht laufend beobachtet? Wer trägt die Verantwortung dafür?

FDP Lohmar