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FDP-Ortsverband LOHMAR -Partner der Bürger

Aktuelles

Herzlich Willkommen auf der Internetseite der FDP Lohmar



Auf den folgenden Seiten stellen wir Ihnen den Ortsverband vor und machen Sie mit den handelnden Personen bekannt. Gleichzeitig informieren wir Sie über aktuelle Ereignisse liberaler Bundes- und Landespolitik, berichten aus dem politischen Geschehen in Lohmar und über Ereignisse aus dem Ortsverband und der Ratsarbeit.

Lernen Sie die Vielfältigkeit der FDP Lohmar kennen - so vielfältig wie Ihre Stadt.

Ein für die FDP gutes Jahr geht zu Ende


Haushalt 2017/18 verbschiedet:

Am 8.Dezember 2016 hat der Rat den Doppelhaushalt 2017/18 verabschiedet. Unser Ratsmitglied Waldemar Kupinski hat hierzu folgende - viel beachtete - Rede gehalten:

Herr Bürgermeister, meine Damen und Herren,

in diesem Jahr haben wir den 25-jährigen Geburtstag unserer Stadt gefeiert und mit einem gewissen Stolz auf das Erreichte zurückgeschaut. Der Herr Bürger-meister hat in einer langen Liste die einzelnen Objekte aufgezählt, die maßgeblich zur Veränderung unserer Stadt beigetragen haben.
Ich glaube, wir sind uns einig: Lohmar kann sich sehen lassen!

Doch jede Bilanz hat zwei Seiten: Hinter der imposanten Entwicklung der Stadt steht eine noch imposantere Entwicklung der Schulden: Wir haben inzwischen einen Schuldenberg von über 100 Mio. Euro angehäuft. Es wäre ein guter Anlaß gewesen, Herr Bürgermeister, wenn Sie in Ihrer Rede erwähnt hätten, daß es so nicht weitergehen kann, so nicht weitergehen darf. Denn nicht die Haushaltsdefizite sind unser Problem, damit können wir noch eine ganze Weile gut leben, es sind die Schulden, die uns über den Kopf wachsen.

Natürlich kann man einwenden, daß in diesen Zahlen die Kassenkredite enthalten sind, ebenso Sonderfaktoren wie Flüchtlingshilfe, oder die Stadtwerke. Doch Schulden sind Schulden. Um die Stadtwerke mache ich mir die gar keine Sorgen. Sie arbeiten profitabel, verdienen die Abschreibungen und werden ihre Schulden planmäßig zurückzahlen. Einen ähnlichen Schuldentilgungsplan hätte ich mir aber auch von der Stadt gewünscht.

Doch das Gegenteil ist der Fall: Trotz Einnahmen in Rekordhöhe, trotz eines sagen wir mal moderaten Haushaltsdefizites von 1,8 Mio. müssen wir sage und schreibe 13,2 Mio. neue Schulden machen. Als wenn es keinen Morgen gäbe.

Ich frage Sie: Was werden wir bloß tun, wenn eines Tages die gute Konjunktur wieder abflaut, wenn die Zinsen wieder steigen, wenn womöglich NRW die Haftung für unsere Schulden einschränkt. Ich befürchte, die Antwort kenne ich schon: Wir werden noch mehr Schulden machen.

Wie die Griechen haben wir nicht die blaßeste Ahnung, wie wir aus dieser Schuldenfalle heraus kommen könnten; wir haben keine Idee, wie wir wenigstens 1 Mio. abtragen könnten. Doch selbst dann würde der Schuldenabbau länger
als 100 Jahre dauern. Das sollten wir gelegentlich unseren Jugendlichen erklären. Sie werden begeistert sein, an dieser großen Aufgabe mitwirken zu dürfen.

Wer hier seine Hoffnung auf die Inflation setzt, ist auf dem Holzweg. Dem empfehle ich einen Blick in die Geschichtsbücher zum Thema Inflation und Reichsbank 1923.

Ich zolle Respekt allen Ratskollegen, die mit Sparvorschlägen und Sperrvermerken versucht haben, die Entwicklung wenigstens zu bremsen. Aber es geht schon lange nicht mehr darum, wo können wir ein paar Euros einsparen, sondern darum, was können wir uns überhaupt noch leisten, wie können wir das Erreichte halbwegs sichern.

Wir müssen endlich zu einer Klassifikation, zu einer Rangfolge der Vorhaben kommen. Wir müssen endlich zwischen dringend notwendigen, sinnvollen neuen oder wünschenswerten, aber verschiebbaren Investitionen unterscheiden und danach handeln. Solange wir den Investitionsbereich nicht geordnet haben, ist eine Konsolidierung der Finanzen und des Haushaltes nicht möglich. Konsequenterweise sollten wir solange das Wort Haushaltskonsolidierung aus unserem Zielkatalog streichen.

Ich wünsche uns allen einfach mehr Mut, den Bürgern zu sagen: Ja, wir haben es mit Lohmar gut gemeint, aber wir gehen pleite, wenn wir so weitermachen; wir gehen Pleite, wenn wir weiterhin so hemmungslos auf Kredit leben. Mit jedem weiteren Kredit wachsen die künftigen Belastungen aus Zinsen und Tilgungen für unsere Stadt weiter, bis sie uns in absehbarer Zukunft gänzlich jede Gestaltungsfreiheit nehmen. Mit diesem Haushalt sind wir leider auf dem
besten Wege nach dorthin.

Ich danke Ihnen

FDP-Kandidaten für Landtags- und Bundestagswahl

Die FDP Rhein-Sieg hat auf der Kreiswahlversammlung am 26.10.2016 in Eitorf ihre Kandidaten für die Landtags –und Bundestagswahl im Mai und September des kommenden Jahres gewählt.

Unter Führung des Landes- und Bundesvorsitzenden Christian Lindner will die FDP wieder eine starke Fraktion in das Düsseldorfer Landesparlament schicken und mit dem Schwung aus dieser Wahl im September den Wiedereinzug in den Deutschen Bundestag schaffen. "Wir Freie Demokraten vor Ort wollen unseren Teil dazu beitragen, dass im Wahlkampf und in den Parlamenten eine bürgerliche Stimme der Freiheit klar und deutlich zu hören ist. Unser Kreisverband schickt daher sechs kompetente und engagierte Liberale ins Rennen, die mit dem Rückhalt der Partei bei den Bürgern für unsere Positionen Werbung machen werden", so Jürgen Peter, Kreisvorsitzender der FDP Rhein-Sieg.

v.l.n.r.: Jennifer Kotulla, Jörn Freynick, Dagmar Ziegner, Heinrich Euteneuer
v.l.n.r.: Jennifer Kotulla, Jörn Freynick, Dagmar Ziegner, Heinrich Euteneuer


Für die Landtagswahl tritt für Lohmar im Wahlkreis 25 der selbständige Unternehmensberater Heinrich Euteneuer aus Eitorf an.

Ralph Lorenz und Nicole Westig
Ralph Lorenz und Nicole Westig


Zur Bundestagswahl schickt die FDP im Wahlkreis 97 (u.a. Lohmar) Ralph Lorenz aus Windeck, der in einem großen Kölner Brauhaus arbeitet, ins Rennen. Die Lohmarer Bürgerinnen und Bürger werden im Rahmen des Wahlkampfes Gelegenheit erhalten, die Kandidaten persönlich kennen zu lernen.

Menzel für 40 Jahre FDP-Mitgliedschaft geehrt

v.l. n.r.: Kreisverbandsvorsitzender Jürgen Peter, Eduard Janssen, Hartwig Greunke, Karl Menzel
v.l. n.r.: Kreisverbandsvorsitzender Jürgen Peter, Eduard Janssen, Hartwig Greunke, Karl Menzel

Auf dem außerordentlichen Kreisparteitag am 26. Oktober 2016 in Eitorf wurde unser Parteifreund für 40 Jahre Mitgliedschaft in der FDP geehrt. In seiner Laudatio hob der Kreisverbandsvorsitzende die vielfältigen Aktivitäten von Herrn Menzel für die FDP hervor. Als Dank für die langjährige Treue überreichte Peter Menzel eine Anstecknadel in Silber. Neben Menzel wurden auch die Parteifreunde Eduard Janssen aus St. Augustin für 50 Jahre FDP-Mitgliedschaft und Hartmut Greunke aus Troisdorf für 40 Jahre FDP gewürdigt.

Liberales Sommerfest

Nachdem das für den 20.August geplante Sommerfest aus organisatorischen Gründen leider ausfallen musste, hat unser Parteifreund und stv. Vorsitzende Wolfgang Eberz angeboten, spontan und kurzfristig ein Sommerfest in seinem Garten durchzuführen. Gerne hat der Vorstand dieses Angebot aufgegriffen und alle erreichbaren Mitglieder, Nachbarn und Politiker anderer Parteien für Samstag, den 27. August 2016 zu einem Sommerfest eingeladen. Wer es einrichten konnte, folgte der Einladung. So feierten wir bei strahlendem Sonnenschein, leckeren Bratwürsten und kühlem Bier sowie Wasser und guten Gesprächen ein rundum gelungenes liberales Sommerfest bis in den Abend hinein.

Ortsvorstand neu gewählt

Auf der Tagesordnung des ordentlichen Ortsparteitages der Freien Demokraten in Lohmar am 5.4.2016 standen turnusgemäß die Neuwahlen des Ortsvorstands. Zum neuen Vorsitzenden wurde Bernhard Riegler gewählt. David Roesner kandidierte aus beruflichen Gründen nicht mehr für den Vorsitz. Er übernimmt zusammen mit Wolfgang Eberz den stellvertretenden Vorsitz. Als Schatzmeister löst Marcus Hohaus aus Wahlscheid Veit Hölzel ab, der wegen der Aufnahme einer Tätigkeit an der Universität Münster ebenfalls nicht mehr kandidierte. Schriftführer bleibt Bernhard Riegler. Der Vorstand wird durch Wilmut Falkenberg-Kicinski, Martin Herges, Norbert Kicinski und Waldemar Kupinski als Beisitzer vervollständigt.